Sprechzeiten
Mo: 10:00 - 12:00 + 14:00 - 18:00 | Di, Mi: 09:00 - 12:00 + 14:00 - 17:00 | Do: 09:00 - 12:00
Donnerstagnachmittag und Freitag nach Vereinbarung

NEURODERMITIS

Neurodermitis (Atopische Dermatitis)

Unter Neurodermitis versteht man eine chronisch verlaufende, nicht ansteckende Ekzemerkrankung der Haut. Sie beruht auf einer anlagebedingten (familiär, vererbt) verstärkten Reaktion der Haut auf äußere und innere (zB auch psychische) Reize und zeigt sich als Entzündung der Haut.

Die Atopische Dermatitis ist eine häufige Erkrankung. Etwa 5 – 20% aller Kinder neigen zu bzw. leiden unter dieser Erkrankung, bei den Erwachsenen sind es ca. 1 – 3%.

In der Mehrzahl der Fälle heilt die Krankheit bis zur Pubertät ab, zurück bleibt häufig nur eine etwas trockenere Haut. Diese trockene Haut ist allerdings gepaart mit der Grundeigenschaft, auf äußere Reize verstärkt zu reagieren. Beschwerden können in Zusammenhang mit seelischer Belastung (Stress) oder Kontakt mit reizenden Substanzen entstehen, indem das Ekzem entweder kurzzeitig aufflackert oder über Wochen oder Monate "blüht". Das Ekzem kann aber auch über einen Zeitraum von Monaten oder Jahren verschwinden.

Vereinbaren Sie Ihren Termin
Neurodermitis

Häufige Beschwerden:

  • Ekzeme (Rötung, Schwellung, Bläschenbildung, Schuppung, Nässen)
  • trockene Haut
  • Juckreiz
  • Infektionen - häufige Hautinfektionen mit Bakterien, Viren (Herpesviren) und Pilzen
  • Allergien

MÖGLICHKEITEN der Behandlung:

Die Behandlung richtet sich nicht gegen die Ursache die weiterhin nicht genau bekannt ist, sondern soll die Beschwerden lindern und helfen, einen neuerlichen Schub zu vermeiden. Eine kontinuierliche und regelmäßige Hautpflege mit rückfettenden Präparaten ist wichtig, um die trockene Haut zu behandeln. Häufiger Kontakt mit Reinigungs- und Lösungsmitteln sollte eingeschränkt werden, da dies zu einer weiteren Entfettung der Haut führt.

Kortikosteroide ("Kortison")
Örtlich als Salbe angewendet, wirken rasch und gut. Die richtigen Präparate, richtig eingesetzt, verursachen keine relevanten Nebenwirkungen. Fehlanwendungen sind für die weit verbreitete Kortison-Angst verantwortlich.

erregerspezifische Behandlung der Hautinfektionen durch entsprechende Mittel (Antibiotika, Desinfektionsmittel, Virustatika oder Antimykotika)

Juckreizstillende Medikamente
(Nebenwirkung: Müdigkeit); nicht kratzen!!!